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Tipps für dein vereinfachtes und müllfreies Leben

Kennst du schon das 6 R-Mantra? Es wurde von Bea Johnson, Zero Waste Pionierin, entwickelt.

Die Regel hilft dir, Müll einzusparen und dein Leben bedeutend zu vereinfachen.

Ablehnen (Refuse)

Erste und gleichzeitig schwierigste Regel. Niemand möchte so unhöflich sein, etwa ein Geschenk nicht anzunehmen. Fakt ist aber, dass ein beträchtlicher Teil deines Mülls von außen kommt. Kleine, nett gemeinte Geschenke, Flyer, die traditionellen Dankeschön-Tütchen auf dem Kindergeburtstag…. Wo du schon mal üben kannst ist bei der Werbung und Wochenzeitung am Briefkasten. Das ist recht einfach und reduziert schon mal den Papiermüll.

Reduzieren (Reduce)

Die Idee ist, mal so richtig auszumisten und den Haushalt zu verkleinern. Brauchst du wirklich alle Teile in deinem Kleiderschrank, deiner Küche und deinem Keller? Die Erfahrung zeigt, wenn es mal im Keller ist, wird es meistens nicht mehr gebraucht. Versuche die Dinge dann zu verkaufen /zu verschenken, wenn sie noch einen Wert haben. Warte nicht, bis die Schlittschuhe deines Sohnes schon 20 Jahre alt sind. Das hilft dir auch, den Konsumwahn zu stoppen. Denn du stellst schnell fest, wie wenig dich dein Besitz glücklich macht.

Wiederverwenden (Reuse)

Versuche nur Sachen in deinen Haushalt zu lassen, die du öfter verwenden kannst. Bspw. wiederverwendbare Strohhalme, statt Einweg. Stoffbeutel statt Tüten, Stofftaschentücher, Stoffservietten.

Überlege, was du wirklich brauchst. Versuche das meiste davon Second Hand zu kaufen. Somit bekommt das Produkt ein zweites Leben. Bevor du etwas entsorgst, überlege, ob du es noch für einen anderen Zweck brauchen kannst. Bspw. eine Sprühflasche kannst du für dein nächstes Deo-Spray verwenden.

Reparieren (Repair)

Es ist ein recht neuartiges Problem, dass der erneute Kauf eines Produktes günstiger ist, als die Reparatur. Das liegt auch an eingebauten Soll-Bruch-Stellen durch die Industrie. Wir selbst sollten beim Kauf daher vor allem auf gute Qualität anstatt günstigem Preis achten – das geht auch Second Hand. Gute Qualität zeichnet sich auch dadurch aus, dass die Produkte reparabel sind.

Müllverwertung (Recycle)

Was jetzt noch an Müll in deinem Haushalt übrig bleibt, solltest du nach Möglichkeit recyceln. Prüfe jedoch immer zuerst, ob du es nicht doch verkaufen, spenden oder anderweitig verwenden könntest. Kaufe so wenig wie möglich in Plastikverpackungen. Meistens landen diese doch in der Natur. Die Recycling-Quote beim grünen Punkt liegt laut dem Jenke Experiment “Das Plastik in mir” bei 15%. (Hier kannst du dir den Film vom 23.9.2019 anschauen – es lohnt sich!)

Kompostieren (Rot)

Haare, Fingernägel, Trocknerflusen – es lässt sich mehr kompostieren, als man denkt. Und es gibt auch Systeme für deine Küche. Du brauchst keinen eigenen Garten haben, um dir einen Komposthaufen anzulegen. EM Komposter oder Wurmkisten kannst du auch in einer Wohnung oder auf dem Balkon unterbringen. Als schönen Nebeneffekt bekommst du dafür tollen Dünger.

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